Was wir tun

Erste Studie zu mOK in Berlin aus Sicht (potenziell) Betroffener

Die Interviewstudie tritt mit der Frage an, ob und – wenn ja – wo im Land Berlin mafiöse Organisierte Kriminalität (mOK) existiert oder existieren könnte und wie sie wahrgenommen wird. Hierfür führten wir im Sommer 2020 15 Interviews mit Menschen, die potenziell von mOK betroffen sein könnten.

Echolot geht davon aus, dass mafiöse Organisierte Kriminalität (mOK) in als migrantisch geltenden Sozialräumen (bspw. Neukölln) anders wahrgenommen wird als mOK in Sozialräumen, die als nicht migrantisch (bspw. Charlottenburg) gelten: Die Bereitschaft, mOK in nicht migrantisch geprägten Kontexten wahrzunehmen, ist vergleichsweise gering. In der Folge werden mOK-Strukturen selbst in Branchen, für die bekanntermaßen ein hohes mOK-Risiko gilt, häufig nicht als solche erkannt. Um dieser Schieflage entgegenzuwirken, orientierten wir unsere Suche nach Interviewpartner*innen an spezifischen Branchen, die wir in unterschiedlichen Stadtteilen in den Blick nahmen. Die Branchen umfassen: Gastronomie; Einzelhandel; Immobilien; Politik und Lobbyismus; Jugend- und Sozialarbeit.

In Kürze erscheint hier der Bericht zu den Interviews; zurzeit befinden sie sich in der Auswertung. In einem zweiten Schritt werden daraus Handlungsempfehlungen erarbeitet und veröffentlicht.

Workshops und Fortbildungen

Wir bieten ab 2021 Fortbildungen und Workshops für Erwachsene und Multiplikator*innen an.

Anlaufstelle für die demokratische Zivilgesellschaft Berlins

Echolot möchte die demokratische Zivilgesellschaft ermutigen, sich gegen mafiöse Organisierte Kriminalität (mOK) einzusetzen. Mit Veranstaltungen und Vernetzung von Einzelpersonen, NGOs und weiteren Interessierten zielt das Projekt darauf, mOK als Herausforderung für demokratische Kultur und gemeinsame Querschnittsaufgabe ganz unterschiedlicher Bereiche zu benennen.