Das Projekt Echolot wurde 2011 von italienischen und deutschen Aktivist*innen in Berlin gegründet. Das Anliegen war damals, die Arbeit gegen Mafien in Italien von Deutschland aus zu unterstützen. Außerdem sollte das Problem für Deutschland beschrieben und Projekte gegen Mafien in Deutschland initiiert werden. Von 2014-2017 fand das EU Projekt Creating public spaces zur zivilgesellschaftlichen Umnutzung eingezogener Immobilien statt.

Im zweiten Halbjahr 2020 wurde mit Förderung der Landeskommission Berlin gegen Gewalt ein Pilotprojekt durchgeführt, um Grundlagen für die zivilgesellschaftliche Arbeit gegen mafiöse Organisierte Kriminalität (mOK) in Berlin zu erarbeiten. Die mOK wird zumeist beschwiegen und verleugnet oder mystifiziert. Da sie jedoch insbesondere in urbanen Kontexten eine Bedrohung demokratischer Kultur vor Ort darstellt, ist die Entwicklung von passender zivilgesellschaftlicher Bildungs- und Präventionsarbeit eine aktuelle Herausforderung. Es bleibt das Anliegen des Echolot Projekts, die menschenrechtsbasierte Arbeit gegen mOK als Handlungsfeld für demokratische Zivilgesellschaft zu etablieren.

Mit Förderung durch: